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Flachdach

Dächer mit einer Neigung von max. 7 Grad oder weniger werden als Flachdach bezeichnet.

Damit das auf dem Dach befindliche Wasser ablaufen kann, muss es allerdings eine Neigung von min. 3 Grad aufweisen. So ist durch die Flachdachentwässerung auch gewährleistet, dass das stehende Wasser nicht gefriert oder sich Algen und Pflanzen bilden. Dabei sollte man das Flachdach nicht mit einem wenig geneigten Dach verwechseln, welches üblicherweise noch immer eine Neigung von 22 Grad aufweist.

Die tragende Konstruktion des Flachdaches besteht in den meisten Fällen aus einer Stahlbetonplatte, auf die die passenden Profilbleche aufgepasst wurden.

Im Rahmen der Dachkonstruktion unterscheidet man das nicht belüftete vom belüfteten Flachdach, das auch als Warmdach oder Kaltdach bezeichnet wird. Schließt die Dämmung bündig ab, findet sich beim Kaltdach eine von außen belüfteter Dachraum.

Eine Sonderform hierbei ist das Umkehrdach, bei dem die Wärmedämmung oberhalb der Dachhaut angeordnet ist. Auch hier ist die Isolierung gegen Kälte gegeben.

Unabhängig davon, für welches Dach sich Haus- oder Carport-Besitzer entscheiden, ist es wichtig, auf die genaue Ausführung der Konstruktion zu achten.

Wichtig ist vor allem die Abdichtung des Flachdaches, denn es muss vermieden werden, dass Feuchtigkeit in die Konstruktion gelangt.

Schäden können unter anderem durch das sich bildende Kondenswasser entstehen, welches in das Dichtungsmaterial eindringt und so auch den Beton porös werden lässt. Bereits nach wenigen Jahren kann es dann in das Gebäude regnen und so weitere Schäden verursachen.

Die Wetterfestigkeit des Flachdaches kann unter anderem durch Kautschuk oder Kunststoffdichtungsbahnen aus PVC und PIB erlangt werden, die auf das Dach aufgebracht werden. Auch Edelstahl oder verschiedene andere Beschichtungen können helfen, das Flachdach zu isolieren und zu schützen.

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